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Sind doch einmal Zähne verlorengegangen, so muss das kaufunktionelle und auch ästhethische Gleichgewicht wieder hergestellt werden. Dabei ist die Natur das ideale Vorbild, da sie in Jahrmillionen eine perfekte Architektur jedes einzelnen Organs entwickelt hat. Die Behandlung ist also ganz einfach, sie imitiert die Natur so gut es geht. Die Implantologie (lat.: implantare = einpflanzen) beschäftigt sich mit dem Einbringen von künstlichen Zähnen, und Implantate sind nichts anderes als künstliche Zahnwurzeln.
Heute müssen Sie auf keine Zahn mehr verzichten. Egal, ob es ein einzelner Zahn ist, mehrere Zähne oder aber Sie keine Zähne mehr besitzen.
Auf der Basis des biologischen Konzepts werden verlorene oder fehlende Zähne aus strukturerhaltender und funktionserhaltender Sicht durch künstliche Zahnwurzeln (Zahnimplantate) ersetzt.
Auch aus präventiver, also vorbeugender Sicht ist es sinnvoll den verlorenen Zahn als Ganzes zu ersetzen, anstatt Nachbarzähne für eine Brücke durch das Beschleifen zu schädigen und letztlich nur die verlorene Krone zu ersetzen. Denn der Kieferknochen baut sich nach dem Zahnverlust rapide ab. Das ist eine funktionelle Anpassung, da der Knochen nicht mehr belastet wird. Wie ein Muskel der sich abbaut, da man ihn nicht mehr benutzt (trainiert).
Des weiteren ist es oftmals nur mit Hilfe von Implantaten möglich, dem anspruchsvollen Patienten festsitzenden Zahnersatz zu ermöglichen. Festsitzende Zähne sind eins unserer obersten Ziele, denn herausnehmbare Prothesen sind oftmals nur Ersatzmittel, mit denen sie essen können, dies aber eher schlecht als recht.