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Heute gibt es mehrere Hundert verschiedene Implantatsysteme. Weltweit durchgesetzt haben sich dabei die rotationssymmetrischen Implantatsysteme (Zylinderimplantate/ Schraubenimplantate)
Diese lassen sich vergleichen mit unterschiedlichen Autoherstellern. Zu bevorzugen sind in jedem Fall etablierte Systeme, die schon seit Jahrzehnten bestehen. Diese Systeme haben sich in der Praxis bewährt und funktionieren. Jedes Jahr kommen neue Implantathersteller auf den Markt und bieten oftmals „billige“ Systeme an, die jedoch auch, wie bei einer neuen Automobillinie, leider alle Kinderkrankheiten in sich haben. Zudem kommt die Ungewissheit, ob sich das neue System auch langfristig im Wettbewerbsmarkt halten kann. Ein eingestelltes System hat zur Folge, dass auch keine Implantataufbauteile mehr bestellt werden können und damit ein Implantat im ungünstigsten Fall nicht mehr als Pfeiler zur Verankerung eines Zahnersatzes (Krone, Brücke) nutzbar ist.
Eher eine Außenseiterrolle bei den verfügbaren Implantatsystemen stellen heute die sogenannten Blatt- und Diskimplante dar. Gegenüber den weltweit am meist vertretensten rotationssymmetrischen Implantaten (Schrauben-/ Zylinderimplantaten) sind die vorhergenannten Implantattypen nur schwach vertreten. In Deutschland gibt es daher nur wenige Anwender von Blatt- und DIskimplantaten.